… und wir möchten unsere Begeisterung für die Insel gerne auch im Monat Juli mit Ihnen teilen. Damit auch Sie, wenn sie nach Hause fahren, sagen können: Wir lieben Rügen. Deshalb machen wir dieses Urlaubsmagazin für Sie. Wir freuen uns darüber, dass wir dort leben und arbeiten dürfen, wohin Sie in Ihren Urlaub extra gereist sind.
Vor einem Jahr kletterten einige Akrobaten der Partei die LINKE auf den Pylon der Rügenbrücke, hissten dort ein Großplakat, auf dem sie allen Urlaubern schöne Tage und der Kellnerin einen gerechten Lohn wünschten. Ob die Kellnerin, ein Jahr nach der Aktion, einen gerechten Lohn bekommt, können sie beim Bestellen Ihres Kaffees fragen.
Es geht doch vorwärts auf der Insel. Mit über 30 Festangestellten hat im Mai KARL aus Rövershagen seinen Erlebnishof eröffnet. Auf Schlag zog er Tausende Besucher, vor allem Kinder, in seinen Bann mit seinem “Dorf”. Für Traktorbahn, Kartoffelsackrutsche, Indoor-Tobeland und einer echten Feuerwehr mit Spritzen als Spielzeug – dafür lassen Kinder glatt für eine Stunde oder mehr ihren Touchscreen im Auto liegen, um zur Abwechslung mal mit ganzem Körpereinsatz zu zeigen, dass sie Kinder sind. Praktisch gelegen auf dem Weg in die Ostseebäder Sellin, Baabe, Göhren, Thiessow oder Binz.
Binz ist BUNT. An der Binzer Seebrücke durften am Herrentag ca. 40 Streiter für mehr sexuelle Toleranz nach einer Rede von Bürgermeister Karsten Schneider und vorherigem Hin und Her stolz ihre Regenbogenfahne hissen. Auf den folgenden Seiten zeigen wir ihnen einige bunte Angebote, die sie sonst noch in der Region erwarten.
Wir hoffen allerdings, dass Sie nicht am verregneten 30. oder 31. Mai beim Versuch, nach Stralsund zu gelangen, an diversen Straßensperren in der Altstadt hängengeblieben sind. Falls doch, dann waren es die Sicherheitsvorkehrungen für den Ostseeratsgipfels, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel die Regierungschefs der Mitgliedstaaten in die fast durchsanierte UNESCO-Welterbe-Stadt eingeladen hatte. Immerhin, im 20. Gipfeljahr für internationale Wirtschafts- und Sicherheitspolitik im Ostseeraum – dieses Jahr mit Fokus auf Energiesicherheit und demografischen Wandel – räumte die Hansestadt nicht ohne Stolz die Hansa-Schule für das “Press Centre”, legte auf die Stufen zum Theater roten Teppich und verwandelte den Alten Markt vor dem Rathaus in einen Parkplatz für blaue und grüne Einsatzwagen. Sehen wir mal, welche Tat aus dem Rat folgt.
Nun also, wir lieben unsere Region. Sie nun auch? Und schwärmen in Zukunft auch die Herren und Damen aus der Ostsee-Politik zumindest für Stralsund?
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